vendredi 20 février 2015

Videos mit BB Q10 schauen - mit externem Mini-Monitor

In den Wirren des gerade tobenden 30-jährigen Upgrade-Krieges von 10.2.2 auf 10.3.1 mag es für die meisten als Sakrileg erscheinen, dass jemand ein völlig anderes Thema anschneidet. Wo dieses Upgrade doch so existentiell ist.



Aber in dieser Zeit der Verwirrung, aber auch Konsolidierung, ist es vielleicht gar nicht mal unangenehm, wenn man von ganz neuen Aspekten des BB Taschencomputings hört. Zumindest für eine kleine Minderheit des BB Forums mag meine folgende Einlassung interessant sein.



Ich habe ein Q10 und bin absolut zufrieden mit dem Gerät: klein, rund, leicht, mit Tasten.



Natürlich drückt der Schuh, wenn man mal einen schönen 2 Stunden Hollywoodfilm (oder auch einen hässlichen) in völliger Ruhe sehen will, aber leider nicht zuhause am Großbildschirm weilt, sondern in der Fremde (i.e. Business-Hotel, am Ferienort, Autobahnraststätte, auf einer Party usw.).



Ich hätte mir gleich ein Z30 kaufen können, um der Video-Lust frönen zu können. Aber das Gerät hat keine Hardware-Tasten. Das ist kein Manko, sondern ein normales Angebot an die Touch-Fraktion bei BB. Ein Slider-Gerät würde dieses Problem letztlich auch nicht wesentlich verbessern. Ein bisschen natürlich schon. Aber man kriegt den Bildschirm einfach nicht groß genug (wie bei einem Tablet zum Beispiel), um „genießerisch“ einen Film zu würdigen.



Wie schaut man auf einem BB Q10 rund 2 Stunden lang Filme, ohne völlig erschöpft zu sein, weil die Augen sehr fein auflösen, also dicht an den Schirm ran müssen?



Meine Lösung: ein externer Bildschirm (eigentlich MONITOR genannt), der per HDMI Kabel vom Q10 angesteuert wird. Das Q10 und auch andere BB Geräte können ein HDMI Kabel (auf einer der beiden Seiten in der Micro-Version) anstecken. Das ist Klasse.



Für rund 75 Euro für einen solchen Monitor bin ich bei Amazon fündig geworden. Das Gerät hat einen 16:9 LCD-Schirm von nutzbaren 15,4 cm Breite und 8,5 cm Höhe (matte Schirm-Oberfläche). Man muss es mithilfe eines mitgelieferten Trafos mit 12 Volt versorgen. Ginge aber auch mit einer Autobatterie (Kabel mitgeliefert). Es verbraucht ca. 7 – 8 Watt.



Die Anschlüsse am Monitor sind:



- HDMI (groß)

- VGA

- 12 Volt

- Ohrhörer

- AV-Eingang (kleine Klinke mit StereoTon und Bild)



Das Gerät hat einen stabilen, anschraubbaren Standfuß, kann aber gerne auch in der Hand gehalten werden (im Hotelbett). Es wiegt nur rund 350 Gramm (aus der Erinnerung).



Fazit: wenn ich außerhalb meiner Wohnung Filme von (also: nicht auf) meinem Q10 ansehen will, dann bietet mir dieser Monitor einen entspannten Filmgenuss – ohne Reue.



Der eine oder andere Kritiker mag einwenden, dass dieser kleine Monitor kein Vergleich zu einem rund 1 Meter breiten Fernseh-Bildschirm sei – wie im Wohnzimmer zuhause. Er irrt.



Rechnet man die Größe beider Bildschirme in Funktion der Abstände der Augen vom Bildschirm aus, kommt man auf die exakt gleichen Verhältnisse. Der Wohnzimmerbildschirm mit knapp ein Meter Breite darf dann in 3,5 Meter Entfernung betrachtet werden. Der Hotel-Mini-Schirm muss in 50 Zentimeter Entfernung stehen (was dem gemütlichen Lesen einer Tageszeitung entspricht). Genau dann werden beide Bildschirme von unserem Auge mit dem gleichen Winkel gesehen, nämlich 18 Grad - horizontal. Oder anders ausgedrückt: es ist egal, ob man im Wohnzimmer oder im Hotel guckt. Das Seherlebnis ist im Prinzip identisch.



Ich bin sehr zufrieden mit dem kleinen Monitor und werde ihn in meine Aktentasche legen. Nächste Woche bin ich 3 Tage im Hotel. Damit kann ich überall mal einen Film voin SD-Karte in Ruhe anschauen.



(EDIT: den Ton höre ich per Ohrhörer vom Q10 oder vom Kopfhörer-Ausgang des Monitors. Er hat aber auch zwei (schwachbrüstige) Lautsprecher eingebaut zum unbewehrten Hören.



Blackjoe





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